intuitiv richtig – Psychologische Beratung
Dr. phil. Peter Flury-Kleubler, Psychologe FSP, Einzel- und Paarberatung, St. Gallen

 

Zitate

Ich höre Menschen aufmerksam zu. Ich lese von Menschen Geschriebenes. Und bei manchen Worten geht mir ein „Ja, genau!“ durch den Kopf.

  

Oder war früher alles besser? Früher, als Kinder während ihrer ersten Lebensjahre zumeist von der Mutter betreut wurden? Als die Kleinkinder in der Küche Türmchen bauten, während Mutter die Bohnen schnippelte? ... Ja, aus Sicht des Kindes schon. ... Die gegenwärtig fortschreitende gesellschaftliche Abkehr von dem Modell der häuslichen Betreuung beruht nicht auf kindlichen Bedürfnissen und Notwendigkeiten. Es sind mütterliche Bedürfnisse und Notwendigkeiten.

Nicole Strüber: Die erste Bindung. Wie Eltern die Entwicklung des kindlichen Gehirns prägen. Klett-Cotta. S. 303–304


Die Angst vor der Ungewissheit des Neuen ist einer der Gründe, warum Paare Veränderung vermeiden. Deswegen versuchen die Partner mit hohem Aufwand und hoher Toleranz dem eigenen Leiden gegenüber, die bestehende Situation zu erhalten.

Ulrich Clement: Guter Sex trotz Liebe. Wege aus der verkehrsberuhigten Zone. S. 202


Wir sind biologisch programmiert, andere Menschen das Wichtigste auf der Welt zu finden.

Jene, die versuchen, das Leben für alle besser zu machen, ohne gelernt zu haben, zuerst ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen, machen es schlussendlich für alle schlechter.

Mihaly Csikszentmihalyi: Flow. The psychology of optimal experience. S. 164 und 191 der englischen Originalausgabe (Zitate übersetzt von Peter Flury-Kleubler, in deutscher Fassung erhältlich – Mihaly Csikszentmihalyi: Flow. Das Geheimnis des Glücks)


Wenn sich das emotionale Gehirn und das kognitive Gehirn ergänzen, das eine, um dem eine Richtung zu geben, was wir leben wollen (das emotionale), und das andere, um auf diesem Weg so intelligent vorwärts zu kommen wie möglich (das kognitive), erleben wir eine innere Harmonie – ein ich bin da, wo ich in meinem Leben sein will –, die Grundlage dauerhaften Wohlbefindens ist.

David Servan-Schreiber: Guérir le stress, l'anxiété et la dépression sans médicaments ni psychanalyse. S. 44 der französischen Originalausgabe (Zitat übersetzt von Peter Flury-Kleubler)


Verletzung ist eine subjektive Erfahrung. Es gibt kein objektives Maß, wie viel es braucht, um zu verletzen oder um – schlimmstenfalls – ein Herz zu brechen. Die Schwere der Folgen einer Verletzung hängt vom Selbstwertgefühl und damit von der individuellen Lebensgeschichte der verletzten Person ab.

Friederike von Tiedemann: Versöhnungsprozesse in der Paartherapie. S. 151


„Emotionale Unabhängigkeit gehört nicht zum Plan der Natur.“

Brent J. Atkinson: Emotional Intelligence in Couples Therapy. S. 50 der englischen Originalausgabe (Zitat übersetzt von Peter Flury-Kleubler)

 

„Die Mauern, welche Pfeile und Speere abhalten, halten auch Küsse und Rosen ab.“

John O. Stevens: Die Kunst der Wahrnehmung. Übungen der Gestalttherapie. S. 45

 

„Viel Erfolg zählt zum Schlimmsten, was einem im Leben passieren kann.“

Gerald Hüther: Biologie der Angst. S. 71–72

  

„Deshalb ist die Unterdrückung und Abwehr von Betroffenheit der einzige wirkliche Bedienungsfehler, den man bei der Benutzung seines Gehirns machen kann.“

Gerald Hüther: Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn. S. 130

  

„Ein Staat ist demzufolge die Selbstorganisation einer Gesellschaft, die gewährleistet, dass jeder Mensch bereit ist, seine eigene Freiheit einzuschränken, um in Frieden und ohne durch den Egoismus anderer bedroht zu werden seiner Liebe zur Gerechtigkeit nachzukommen.“

Philipp Blom: Die Welt aus den Angeln. S. 202–203

  

„Wenn wir fähig sind, uns vom Glauben zu lösen, der sogenannte freie Markt existiere getrennt vom Staat und Menschen würden so viel verdienen, wie sie für die Gesellschaft wert seien, wird es ... möglich sein, klarer zu sehen, um welche Wahl es im Grunde geht: nicht mehr oder weniger Staat, sondern ob sich der Staat um die Ansprüche einer wohlhabenden Minderheit kümmert oder um die Bedürfnisse einer Mehrheit, die im Verhältnis immer ärmer und wirtschaftlich unsicherer wird.“

Robert Reich: Saving Capitalism. S. 183 der englischen Originalausgabe (Zitat übersetzt von Peter Flury-Kleubler)

  

„Worte können meine Dankbarkeit nicht beschreiben für das Geschenk meiner Tochter Antonia, die mich jeden Tag unendlich inspiriert. Als sie drei Jahre alt war, begann sie zu sagen blah, blah, blah. Als ich sie fragte, ob sie wisse, was blah, blah, blah bedeutet, sagte sie: Es ist, wenn Papa etwas sagt, das nicht wichtig ist. Bingo. Bis ich eine Tochter hatte, sagte ich oft Dinge, die nicht wichtig sind. Doch mit ihrer Hilfe habe ich gelernt, dies weniger oft zu tun. ... Letztendlich sind es die Antonias rund um die Welt, an die wir denken müssen, wenn wir in Bezug auf das Klima über die Folgen unseres Handelns – oder Nichthandelns – nachdenken.“

Joseph Romm: Climate Change. S. xxv der englischen Originalausgabe (Zitat übersetzt von Peter Flury-Kleubler)

 

„Das ist keine Krankheit. Das bedarf keiner Heilung. Es besagt einfach, wie du bist.“

John Elder Robison: Schau mich an! S. 224

 

Die DNS allein enthält nicht all die Information, die es für die Schaffung neuen Lebens braucht. Es braucht etwas anderes zusätzlich zur genetischen Information: etwas Epigenetisches.

Nessa Carey: The Epigenetics Revolution. S. 120 der englischen Originalausgabe (Zitat übersetzt von Peter Flury-Kleubler)

 

José Haba-Rubio und Raphaël Heinzer über die Erfindung der Glühlampe:

„Dies war der Beginn einer der größten Revolutionen der Geschichte, denn man muss sich vorstellen, dass wir seit dem Beginn der Menschheitsgeschichte mit dem Hell-Dunkel-Wechsel von Sonne und Mond gelebt hatten. Doch von diesem Moment an konnten wir Dinge tun, die wir nie getan hatten und für die wir nie vorbereitet waren (wir sind es noch heute nicht), wie in der Nacht zu arbeiten.“

José Haba-Rubio et Raphaël Heinzer: Je rêve de dormir. S. 10 der französischen Originalausgabe (Zitat übersetzt von Peter Flury-Kleubler)

 

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