intuitiv richtig – Psychologische Beratung
Dr. phil. Peter Flury-Kleubler, Psychologe FSP, Einzel- und Paarberatung, St. Gallen


Das große Ganze

Wir sind eingebettet in ein großes Ganzes. Was wir anderen und der Umwelt gegenüber tun, tun wir diesem großen Ganzen, zu dem wir gehören. Somit tun wir es uns selbst.

Wie kann ich andere ausnutzen und mich selbst achten? Wie kann ich die Erde ausbeuten und meinen Kindern in die Augen schauen?

Was jede und jeder Einzelne tun kann: 

  • Nachhaltig leben: Das bedeutet, den Ressourcenverbrauch und die Umweltbelastungen pro Kopf so begrenzen, dass die Erde sich auch langfristig regenieren kann: Als Orientierungshilfe dient die Bestimmung des sogenannten ökologischen Fußabdrucks (vgl. zum Beispiel https://www.wwf.ch/de/nachhaltig-leben/footprintrechner).
  • Klimaneutral leben: Die beste Option ist es, in allen Lebensbereichen den Ausstoß von Kohlendioxid zu vermeiden. Wo dies nicht gelingt, ist es sinnvoll und verantwortungsvoll, den Kohlendioxidausstoß vollständig zu kompensieren (vgl. zum Beispiel https://www.myclimate.org/de/).
  • Sozialverträglich einkaufen: Eine Reihe von Organisationen stellen Kriterien für Sozialverträglichkeit auf, kontrollieren und bestätigen deren Einhaltung (vgl. zum Beispiel https://www.maxhavelaar.ch).
  • Umweltgerecht produzierte Güter einkaufen: Ebenso stellen verschiedene Organisationen Kriterien für umweltgerechte Produktion auf, kontrollieren und bestätigen deren Einhaltung (vgl. zum Beispiel https://www.bio-suisse.ch).

Die Liste ist in keiner Weise abschließend.

Natürlich gibt es immer wieder Zielkonflikte. So steht man bei einer Kaufentscheidung etwa vor der Wahl zwischen regional hergestellten Lebensmitteln und biologisch produzierten, die einen langen Transportweg hinter sich haben. Doch so ist das Leben. Entscheiden heißt auch wo nötig Kompromisse eingehen.

Bei der Fortbewegung gilt:

  1. Am nachhaltigsten ist die Fortbewegung aus eigener Kraft. Von Natur aus sind wir Fußgänger.
  2. Wenn man sich mit fremder Kraft fortbewegt, also mit Motorantrieb, ist die Umweltbelastung umso kleiner, je kürzer die Distanz und je energiesparender das verwendete Fahrzeug ist. So sind Eisenbahn und E-Bike nachhaltiger als Flugzeug und Auto.
  3. Wenn man Motorfahrzeuge benutzt, lässt sich der klimarelevante Anteil der Umweltbelastung kompensieren. Man bezahlt dafür, dass jemand anders seine Umweltbelastung reduziert. Die ökologische beste Variante ist stets die Vermeidung. Kompensation ist die zweitbeste Möglichkeit, ein klassischer Kompromiss.


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Dr. phil. Peter Flury-Kleubler, Psychologe FSP, Einzel- und Paarberatung, St. Gallen