“I began to think about how this action, which is a very pragmatic one, could also serve as a criticism of the association of women with nature in Western culture, where women are seen as more “earthy” than men and more passive.” Cathy Akers

 

Bild mit freundlicher Genehmigung von Cathy Akers (www.cathyakers.com)

 

 

Verklemmt

 

Wenn beim Wasser-Lassen jemand anders zuschaut, kommt bei vielen Menschen Scham auf. Zuweilen führt diese Scham dazu, dass trotz heftigem Harndrang kein Tropfen kommt. Das Phänomen nennt sich Paruresis oder schüchterne Blase.

 

Der innere Schließmuskel lässt sich nicht willkürlich steuern. Er unterliegt der Kontrolle des autonomen Nervensystems. Scham aktiviert den Sympathikus und hemmt den Parasympathikus, der zum Entspannen des inneren Schließmuskels erforderlich ist. So kann kann man nicht loslassen und pinkeln. Analoges gilt für die Darmentleerung und Verstopfung.

 

Scham erfüllt in manchen Situationen eine wichtige Funktion. Sie schützt uns davor, uns in einer Situation, die unsicher ist, allzu verletzbar zu machen. Doch Scham wird uns auch anerzogen, wo sie uns zu leben hindert. Wir werden verklemmt.

 

In der psychologischen Beratung können Sie lebensbewahrende Scham von einer Verklemmtheit trennen, die Ihrer Lebensfreude im Wege steht. Hemmungen lassen sich überwinden. Und plötzlich läuft es!

 

 

intuitiv richtig – Psychologische Beratung

Dr. phil. Peter Flury-Kleubler, Psychologe FSP, Einzel- und Paarberatung, St. Gallen