Menschenbilder

 

Die Bilder, die wir uns vom Menschen machen – von uns selbst und von anderen – bestimmen, was wir uns zutrauen. Auf dieser Seite gebe ich Ihnen Hinweise auf folgende Bücher, die Ihr Bild vom Menschen wandeln können:

 

  • Pema Chödrön: Geh an die Orte, die du fürchtest.
  • Yuval Noah Harari: Homo Deus. Eine Geschichte von Morgen.
  • Peter A. Levine: Trauma und Gedächtnis. Die Spuren unserer Erinnerung in Körper und Gehirn. Wie wir traumatische Erfahrungen verstehen und verarbeiten.
  • Peter A. Levine: Sprache ohne Worte. Wie unser Körper Trauma verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt.
  • Norman Doidge: Neustart im Kopf. Wie sich unser Gehirn selbst repariert.
  • Jaak Panksepp & Lucy Biven: The Archaeology of Mind. Neuroevolutionary origins of human emotions.
  • Anne Katharina Zschocke: Darmbakterien als Schlüssel zur Gesundheit. Neueste Erkenntnisse aus der Mikrobiom-Forschung.

 

Geh an die Orte, die du fürchtest

 

Manche schwierige Erfahrungen lassen uns ein Leben lang bestimmte Situationen vermeiden. Geraten wir wider Willen doch hinein, reagieren wir heftig und ohne uns bewusst zu entscheiden.

 
„Gewöhnlich werden wir einfach von der Schwungkraft unserer Gewohnheiten überrannt und denken nicht daran, unsere Muster auch nur im geringsten zu verändern.“ schreibt Pema Chödrön.

 
Im Nachhinein bereuen wir vielleicht unsere Reaktion, was uns nicht davor bewahrt, ein nächstes Mal nach demselben Grundmuster zu reagieren. Wir entwickeln Abneigungen vor bestimmten Situationen, Verhaltensweisen und Menschen, begleitet von Ärger und Hass. Wir beginnen, uns nach einem Ort zu sehnen, an dem es anders ist.

 
Pema Chödrön: „Es liegt an uns. Wir können unser Leben damit verbringen, Abneigungen und Sehnsüchte zu pflegen, oder wir können den Pfad des Kriegers erkunden – Offenheit des Geistes und Mut nähren.“

 
Pema Chödrön zeigt auf der Basis des aus buddhistischen Lehren entstandenen Bodhichitta, wie wir erkennen können, nach welchen destruktiven Mustern wir reagieren, und wie wir lernen können, auf andere Weise zu reagieren. Sie lehrt uns, an Orte zu gehen, die wir fürchten, und dabei präsent zu bleiben.

 
Deutsche Ausgabe

Pema Chödrön: Geh an die Orte, die du fürchtest. Arbor.

  

 

Homo Deus

 

Yuval Noah Harari schildert, wie in der Moderne die Bezugnahme auf einen göttlichen Willen ersetzt worden ist durch den Bezug auf das subjektive Erleben des einzelnen Menschen. Nach der Ethik des Humanismus ist gut, was Menschen Lust verschafft, schlecht, was sie leiden lässt. Die Religion des Humanismus, wie Harari es ausdrückt, stützt Ethik auf das Erleben von Individuen ab.

 

Doch zählt das Erleben jedes Individuums gleich viel? Ist das Glücksgefühl eines Musikprofessors in Wien, während er sich Beethovens 5. Sinfonie anhört, anders zu werten als das Glücksgefühl eines Machos, der mit seinem Sportwagen von San Francisco nach LA donnert und dabei „Go! Go, Johnny, go!“ von Chuck Berry hört, oder das Glücksgefühl eines Pygmäen im kongolesischen Regenwald, der dem Initiationslied eines Mädchenchors zuhört, der „Ye oh, oh. Ye oh, eh“ singt, oder gar das Glücksgefühl eines Wolfs auf einer Bergspitze in den kanadischen Rockies, der eine Wölfin „Awoooooo! Awoooooo!“ heulen hört. Wenn die Schallwellen das Trommelfell des Musikprofessors, des Machos, des Pygmäen und jenes des Wolf erreichen, laufen Signale dem Hörnerv entlang ins Gehirn und die Nebenniere flutet den Blutstrom mit Adrenalin.

 
Harari weist auch darauf hin, dass der Humanismus, wie jede Religion, gespalten ist in verschiedene Strömungen, vom Liberalismus, über den Sozialismus bis zum evolutionären Humanismus, der davon ausgeht, dass es Leben gibt, das mehr wert ist als anderes, wie es in verschiedenen Formen kennzeichnend ist für Nationalismus unterschiedlicher Radikalität.

 
Der Schritt in die Moderne war damit verbunden, dass Menschen bereit waren, auf Sinn zu verzichten, und dafür Macht bekamen. Wissenschaft hat dem modernen Menschen die Macht verliehen, Krankheiten und Hunger zu besiegen. Dafür hat der moderne Mensch darauf verzichtet, an einen großen kosmischen Plan zu glauben, an göttlichen Willen, an Vorsehung.

 
Wie Harari betont, kann Wissenschaft dem Menschen Werkzeuge geben, etwas zu erreichen. Wissenschaft kann nicht sagen, ob etwas richtig ist oder falsch. Wissenschaft kann nicht begründen, wieso es falsch ist, jemanden zu töten. Wissenschaft verleiht dem Menschen Macht, aber keine Ordnung. Gesellschaftliche Ordnung ist angewiesen auf Sinn und Bedeutung. Nur Religionen stiften Sinn.

 

Deutsche Ausgabe

Yuval Noah Harari: Homo Deus. Eine Geschichte von Morgen. C.H.Beck.

 

Englische Ausgabe
Yuval Noah Harari: Homo Deus. A brief history of tomorrow. Harvill Secker.

 

 

Vergessen als Chance?

 

In seinem jüngsten Buch „Trauma und Gedächtnis“ geht Peter A. Levine der Frage nach, ob es wünschenswert wäre, schwierige Erfahrungen zu vergessen. Relativ jung ist die wissenschaftliche Erkenntnis, dass Gedächtnisinhalte sich verändern können, während sie abgerufen werden. Wenn man in diesem Moment mit bestimmten Stoffen im Gehirn eingreift, lassen sich Erinnerungen löschen. Deshalb ist auch das Interesse der Pharmaindustrie an einer Pille des Vergessens erwacht.

 
Peter A. Levine mahnt jedoch, schwierige Erinnerungen zu löschen sei mit erheblichen Risiken verbunden. Und er zitiert George Santayana:

 
„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“

 
So plädiert Peter A. Levine dafür, schwierige Erinnerungen „neu zu verhandeln“. Es geht darum, die Erinnerung an das, was ursprünglich überwältigend war, zu ergänzen um die Erfahrung, die Situation gemeistert zu haben. So wird auch für den Körper fassbar, dass das Gewesene vorbei ist.

 
Deutsche Ausgabe
Peter A. Levine: Trauma und Gedächtnis. Die Spuren unserer Erinnerung in Körper und Gehirn. Wie wir traumatische Erfahrungen verstehen und verarbeiten. Kösel.

 
Englische Originalausgabe
Peter A. Levine: Trauma and Memory. Brain and body in a search for the living past. A practical guide for understanding and working with traumatic memory. North Atlantic Books.

 

  

„Sprache ohne Worte“ – Der Körper ist stärker als der Verstand

Der menschliche Körper nimmt die ganze Zeit wahr, was um ihn herum und in seinem Inneren geschieht. Er interpretiert, ob ihm etwas gut tut oder schadet. Und er reagiert intuitiv, längst bevor unser Verstand eine bewusste Entscheidung getroffen hat.

Der Körper wird einerseits vom Gehirn gesteuert, zu dessen Aktivität wir nur zu einem kleinen Teil bewussten Zugang haben. Andererseits wird der Körper von Nervenzellen außerhalb des Gehirns gesteuert, von denen eine große Zahl im Bauch sitzen. Dieses Bauchhirn (enterisches Nervensystem) ist beim Menschen wesentlich umfangreicher als das Rückenmark. Die Mehrzahl der Nervenverbindungen zwischen Gehirn und Bauchraum führt vom Bauch zum Gehirn und nur ein kleiner Anteil in die andere Richtung. Entsprechend hat der Bauch einen wesentlich größeren Einfluss auf das Gehirn als umgekehrt. Der Volksmund würdigt diesen Umstand in vielen Redensarten, etwa in der Wendung, „aus dem Bauch heraus entscheiden“.

Der Körper reagiert auf jede Situation:

In Situationen, die sich sicher anfühlen, geht er in einen Zustand der kommunikativen Offenheit. Wir sind neugierig auf andere und haben den Impuls, mit ihnen in Kontakt zu treten.

In Situationen, die unklar und neu sind, geht er in einen Zustand des Sich-Orientierens. Er versucht zu erkennen, ob eine Situation uns gut tut oder nicht. Je nachdem, entspannt sich der Körper anschließend oder er geht in einen Zustand der Handlungsbereitschaft über.

In Situationen, die gefährlich sind, mobilisiert der Körper seine Kräfte, um entweder vor der Gefahr zurückzuweichen (Flucht) oder sie zu beseitigen (Kampf).

In Situationen, welche die Handlungsmöglichkeiten des Körpers überfordern, gerät der Körper in eine Lähmung. Er stellt sich tot und schaltet die Schmerzempfindung ab.

Jeder dieser Zustände kann je nach Situation sinnvoll sein. Wenn wir jedoch in der Lähmung oder in der Flucht- und Kampfbereitschaft verharren, wird dies zum Problem.

Peter A. Levine beschreibt in seinem Buch „Sprache ohne Worte“, wie der Körper nach einer Erfahrung der existenziellen Überforderung in der Lage ist, durch Zittern die Energie wieder loszuwerden. Wenn dies nicht geschieht, entsteht eine Traumatisierung, die ein Leben lang anhalten kann. Peter A. Levine zeigt aber auch, wie sich eine Traumatisierung selbst nach Jahrzehnten auflösen lässt, wenn man mit den Bewegungsimpulsen in Kontakt geht, mit denen der Körper auf die traumatisierende Situation reagieren wollte.

Das Buch motiviert, sich auf die Sprache des Körpers einzulassen, ihr zu lauschen und zu folgen.

Deutsche Ausgabe

Peter A. Levine: Sprache ohne Worte. Wie unser Körper Trauma verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt. Kösel.


Englische Originalausgabe

Peter A. Levine: In an Unspoken Voice. How the Body Releases Trauma and Restores Goodness. North Atlantic Books.

 

 

„Neustart im Kopf“ – Ein Mutmacher

 

Sobald das Gehirn ausgewachsen sei, finde nur noch ein schleichender Abbau statt, behauptete die Hirnforschung bis vor kurzem. Heute wissen wir, dass dem nicht so ist. Das Gehirn bleibt ein Leben lang plastisch und lernfähig.

 

Der Psychiater und Psychoanalytiker Norman Doidge zeigt in seinem Buch „Neustart im Kopf“ anhand vieler Fallbeispiele, wie sich das Gehirn umorganisieren kann, wenn es ein geeignetes Lernumfeld findet, selbst in hohem Alter.

 

Er erzählt vom älteren Professor, der nach einem Schlaganfall gelähmt war und nicht mehr sprechen konnte. Einer seiner Söhne nahm seinen nach vier Wochen Rehabilitation immer noch weitgehend hilflosen Vater bei sich zu Hause auf. Er begann, mit ihm auf dem Boden kriechend zu spielen wie mit einem kleinen Kind. Die Nachbarn waren entsetzt zu sehen, wie der Sohn den Professor im Garten herumkriechen ließ. Mit der Zeit begann sich dieser aufzurichten und konnte am Schluss wieder frei gehen. Er lernte wieder sprechen, kehrte sogar in den Hörsaal der Universität zurück und konnte Vorlesungen halten. Viele Jahre später nach dessen Tod zeigte sich bei der Autopsie, dass das vom Schlaganfall abgestorbene Gehirngewebe sich nicht regeneriert hatte. Offenbar waren es gesunde Teile des Gehirns, die sich so umorganisierten, dass sie Funktionen erlernten, welche vorher von den durch den Schlaganfall zerstörten Gebieten wahrgenommen wurden.

 

Das Buch macht Hoffnung. Es zeigt, wie unendlich groß die Plastizität des Gehirns ein Leben lang bleibt. Dies ist eine gute Botschaft, nicht nur im Fall von Krankheiten und Unfällen, sondern auch wenn es darum geht, sich mit einem gesunden Gehirn ein Leben lang Neues zuzutrauen.

 

Deutsche Ausgabe

Norman Doidge: Neustart im Kopf. Wie sich unser Gehirn selbst repariert. Campus.

 

Englische Originalausgabe

Norman Doidge: The Brain that Changes Itself. Stories of personal triumph from the frontiers of brain science. Penguin.

 

 

Woher die Emotionen kommen

Dass menschliches Handeln in hohem Maße nicht nur rational gesteuert ist, führen uns die Ergebnisse demokratischer Wahlen immer wieder vor Augen. Emotionen haben eine enorme Macht über uns, ob unser Verstand dies nun eingesteht oder nicht.

 

Jaak Panksepp hat ein Leben lang im Gehirn von Tieren und Menschen nach den Grundlagen des emotionalen Erlebens gesucht. In „The Archaeology of Mind“ stellt er die Synthese seines Lebenswerks vor.

 

Menschliche Emotionen bestehen aus Grundemotionen, die oft vermischt sind und von Gedanken überlagert. Die Grundemotionen basieren auf entwicklungsgeschichtlich alten Gehirnstrukturen, die bei allen Säugetieren ähnlich sind. So ist es auch plausibel anzunehmen, dass Tiere – nicht nur Säugetiere – Emotionen erleben. Tiere können Angenehmes erleben und sie können leiden.

 

Jaak Panksepp hat zusammen mit Lucy Biven umfassend dargestellt, welche Emotionssysteme er im Gehirn identifiziert hat. Die Aktivität eines jeden dieser Systeme ist begleitet vom Erleben bestimmter Grundemotionen. Und jedes dieser Systeme stützt sich auf bestimmte Botenstoffe im Gehirn, auf spezifische Neurotransmitter.

 

Panksepp und Biven unterscheiden folgende Emotionssysteme:


  • das Erwartungs-System (seeking system)
  • das Wut-System (rage system)
  • das Angst-System (fear system)
  • das Lust-System (lust system)
  • das Fürsorge-System (care system)
  • das Panik-Kummer-System (panic/grief system)
  • das Spiel-System (play system)

 

Neben den auf diesen Systemen basierenden umweltbezogenen Emotionen sprechen die Autoren der Vollständigkeit halber auch die Existenz homöostasebezogener Emotionen wie Hunger und Durst an, die jedoch nicht im Zentrum ihres Interesses stehen.

 

Die Autoren stellen den Funktionszustand der obigen Emotionssysteme mit psychischen Funktionszuständen in Beziehung. So ist beispielsweise Depression gekennzeichnet von einer Unteraktivität des Erwartungssystems. Besonders erhellend ist die Unterscheidung von Angst und Panik. Während Angst durch die Gegenwart einer Gefahr entsteht, ist Panik die Folge von Trennungs- und Verlassenheitsgefühlen.

 

Panksepps Lebenswerk ist ein Schlüssel zum tieferen Verständnis menschlicher Emotionalität.

 

Englische Originalausgabe
Jaak Panksepp & Lucy Biven: The Archaeology of Mind. Neuroevolutionary origins of human emotions. Norton.

 

 

Die Mensch-Bakterien-Symbiose

 

Im Laufe der Neuzeit haben wir immer stärker andere Organismen aus unserem Körper, unserer Nahrung und unserer Umwelt zu verbannen versucht. Hygiene und Keimfreiheit, putzen und sich waschen wurden bis ins Zwanghafte gesteigert. Die moderne Medizin sieht Bakterien noch immer überwiegend als Krankheitserreger und Feinde des menschlichen Körpers. Mit Antibiotika bekämpft sie diese. Parallel dazu nehmen Allergien, Autoimmunkrankheiten und Immunschwächekrankheiten zu.

 

Beim Versuch, den Menschen – sein vielfältiges und komplexes Funktionieren, seine Gesundheit und Krankheit – genetisch zu erklären wurde im Rahmen des Humangenomprojekts unter Beteiligung von weltweit über Tausend Wissenschaftlern das gesamte menschliche Erbgut entschlüsselt. Nun sind alle zum zur Spezies Mensch gehörenden Gene bekannt, was noch lange nicht heißt, dass deren Funktion verstanden wird. Zur großen Überraschung besteht das menschliche Ergbut nur aus gut 20 000 Genen, unwesentlich mehr als bei einer Maus! Hinzu kommt, dass nur ein Teil der im Erbgut steckenden Information ausgelesen wird und dass es von Umwelteinflüssen abhängt, welcher Teil ausgelesen wird. Nur Gene, die ausgelesen werden, zeigen Wirkung.

 

Doch ein Mensch besteht nicht nur aus seinen eigenen Zellen. Zusätzlich siedeln im menschlichen Darm rund 100 Billionen Mikroorganismen, unter denen bisher über 1 000 Arten bestimmt wurden, von denen jede ihr eigenes Erbgut hat. Das Zusammenwirken des menschlichen Organismus mit den Bakterien, mit denen er in Symbiose lebt, schafft ein komplexes Gesamtsystem, das nur als Ganzes lebensfähig ist. So ist das Immunsystem eine gemeinsame Leistung von Zellen des menschlichen Körpers und im Menschen lebenden Bakterien. Unter Laborbedingungen keimfrei geborene Säugetiere sind in der normalen Umwelt dem Tod geweiht.

 

Die Gesamtheit an Mikroorganismen, die unseren Körper bewohnt, wiegt bei einem durchschnittlichen Erwachsenen ungefähr zwei Kilogramm. Diese wird heute als auch als Mikrobiom bezeichnet. Man kann sich ausmalen, welches Drama der Einsatz von Antibiotika für das Mikrobiom eines Menschen bedeutet.

 

Indem Anne Katharina Zschocke eindrücklich zeigt, dass wir Menschen in einer bisher ungeahnten Weise auf das Zusammenleben mit Billionen von Bakterien angewiesen sind, reformiert sie unser Selbstverständnis, unser Verständnis der Umwelt sowie unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit.

 

Deutsche Originalausgabe

Anne Katharina Zschocke: Darmbakterien als Schlüssel zur Gesundheit. Neueste Erkenntnisse aus der Mikrobiom-Forschung. Knaur.

  

 

intuitiv richtig – Psychologische Beratung

Dr. phil. Peter Flury-Kleubler, Psychologe FSP, Einzel- und Paarberatung, St. Gallen