Schlüsselbegriffe kurz erklärt

  

Trauma

 

Ein Trauma ist eine nach einer Erfahrung vollständiger Ohnmacht und Hilflosigkeit entstehende dauernde Überaktivierung des Sympathikus (vgl. Aktivierung), eine posttraumatische Belastungsstörung.

 

 

Die Ohnmachts- und Hilflosigkeitserfahrung holt einen in Form von Flashbacks – einem Wiedererleben im Traum oder im Wachbewusstsein – immer wieder ein. Man versucht alles zu vermeiden, was daran erinnert. Die Sympathikusaktivierung stört den Schlaf, macht reizbar und erschwert die Konzentration.

 

Eine Traumatisierung kann auf zwei grundlegend verschiedene Weisen entstehen, durch eine einmalige Erfahrung oder durch chronische Erfahrungen:

 

Schocktraumata sind das Ergebnis einmaliger Erfahrungen wie Unfälle, Verbrechen, medizinische Eingriffe oder eine schwere Geburt.

 

Entwicklungstraumata entstehen, wenn die primären Bezugspersonen die grundlegenden Bedürfnisse eines Kindes vernachlässigen oder seine Grenzen wiederholt missbräuchlich verletzen.

 

Traumatische Erfahrungen überwinden

 

 

intuitiv richtig – Psychologische Beratung

Dr. phil. Peter Flury-Kleubler, Psychologe FSP, Einzel- und Paarberatung, St. Gallen