Schlüsselbegriffe kurz erklärt

 

Erleben

 

Unser Erleben ist wie eine Bühne. Darauf zeigen sich Wahrnehmungen, Vorstellungen und Emotionen. Zu unserem Erleben gehören auch Gedanken – in Gestalt von vorgestellten oder wahrgenommenen Wörtern.

 

 
Wahrnehmungen
Unsere Wahrnehmungen sind die Empfindungen unserer Sinne. Wir sehen Bilder, hören Geräusche. Wir spüren das Geschehen in unserem Körper als Wärme, Kälte, Drücken, Ziehen, Vibrieren oder Schmerzen. So erleben wir insbesondere unser eigenes Verhalten. Wir riechen, was durch unsere Nase zieht, und schmecken, was unseren Gaumen erreicht.

Vorstellungen
Wir sehen, hören und spüren nicht nur, was unsere Sinne gerade wahrnehmen. Wir können uns Bilder, Geräusche und Körperempfindungen auch vorstellen. In unserem Erleben läuft ein Film aus Vergangenheit und Zukunft oder von der Gegenwart woanders.

Emotionen
Emotionen sind gefühlte Bedeutung von Situationen für unser Leben. In der Form von Emotionen lässt uns unser weiser Körper erfahren, ob uns eine Situation gut tut oder schadet:

 

  • Freude motiviert uns, Situationen erneut herbeizuführen, die unser Selbst nähren.
  • Angst warnt uns vor Gefahren für unsere körperliche oder psychische Integrität.
  • Wut motiviert uns, uns zu wehren.
  • Stolz stärkt den Glauben an unsere Kompetenz.
  • Traurigkeit lässt uns gewahr werden, dass wir etwas, das uns wichtig war, unwiderbringlich verloren haben.
  • Eifersucht lässt uns erkennen, dass auch andere Männer oder Frauen unsere Partnerin oder unseren Partner begehren. Und dass unsere Partnerin oder unser Partner für dieses Begehren empfänglich ist.
  • Scham, Schuld und Überraschung sind weitere Beispiele von Emotionen.

 

Gedanken
Zu unserem Erleben gehören auch Gedanken. Gedanken erleben wir in Form von Worten, geschriebene oder gelesene Worte als Bilder, gesprochene oder gehörte Worte als Geräusche.

 

 

intuitiv richtig – Psychologische Beratung

Dr. phil. Peter Flury-Kleubler, Psychologe FSP, Einzel- und Paarberatung, St. Gallen